Mitwirkung an Stellungnahmen

Am 23. Juni 2017 verabschiedete das höchste Laiengremium der katholischen Kirche, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) den Diskussionsimpuls „Gerechte Pflege in einer sorgenden Gesellschaft“. Am 18. Januar 2018 fand ein Hearing mit geladenen Experten statt.

Ausdrücklich wird hier die „Entwicklung einer gesellschaftlichen Sorgekultur“ gefordert und auf die Grenzen der familiären Pflege durch Töchter und Schwiegertöchter verwiesen,  die bisher die Hauptlast der häuslichen Pflege tragen.

Im Rahmen des Hearings, wozu ca. 40 katholische Verbände und Institutionen eingeladen waren, konnte IspAn als Experte für pflegende Angehörige zahlreiche Forderungen einbringen zu einer gerechteren Ausgestaltung der Pflege. Pflege darf nicht länger privatisiert sein mit hohen Folgekosten (Armut, Gesundheit, Isolation)vor allem für die pflegenden Frauen, sondern muss sehr viel stärker als gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Daseinsvorsorge VOR Ort und auskömmlichen Pflegeversicherungsleistungen ausgestaltet werden.