Am 23. Juni 2017 verabschiedete das höchste Laiengremium der katholischen Kirche, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) den Diskussionsimpuls „Gerechte Pflege in einer sorgenden Gesellschaft“.

Ausdrücklich wird hier die „Entwicklung einer gesellschaftlichen Sorgekultur“ gefordert und auf die Grenzen der familiären Pflege durch Töchter und Schwiegertöchter verwiesen,  die bisher die Hauptlast der häuslichen Pflege tragen.

IspAn ist eingeladen vom ZdK, sich am Diskussionsprozess zu beteiligen und begrüßt diese Stellungnahme zu einer gerechteren Ausgestaltung der Pflege. Pflege darf nicht länger privatisiert sein wie bisher, mit hohen Kosten vor allem für die pflegenden Frauen, sondern muss sehr viel stärker als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ausgestaltet werden.